Am 7. Dezember 2012 wurde im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ein neuer Teilbereich eröffnet, der die Dauerausstellung um die Perioden Bronze- und Eisenzeit ergänzt. In dem Abschnitt begibt sich der Besucher in eine Zeit, in der das Feuer mehr als je zuvor eine entscheidende Funktion in zentralen Lebensbereichen besaß, so im Totenritual, in Technologie und Ökonomie. Der neue Werkstoff Eisen – relativ leicht und für viele zugänglich – brach die alten Buntmetall-Monopole. Macht- und Sozialverhältnisse änderten sich. Am Ende der Früheisenzeit treten hiesige Völker aus der historischen Anonymität, antike Schriften bezeichnen sie erstmals als Kelten und Germanen. Mit dem neuen Bereich umfasst die Dauerausstellung nun die Zeiten von der Altsteinzeit bis zur Zeitenwende.






