Himmelswege per Rad entdecken

Fast alle Himmelswege-Standorte liegen an überregionalen, gut ausgebauten und ausgeschilderten Radwegen. Ein Radweg, der zwei Himmelswege-Standorte direkt miteinander verbindet, ist der Himmelsscheibenradweg. An der Saale zwischen Halle und Naumburg und an der Unstrut zwischen Naumburg und Nebra sind die Himmelswege ebenfalls ausgeschildert.

Der Himmelsscheibenradweg

Der etwa 73 km lange Radweg verbindet die Himmelsscheibe mit ihrem Fundort: Zwischen dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle und der Arche Nebra passieren Radler die Weinstraße „Mansfelder Seen“, den Süßen See, Stadt und Burg Querfurt sowie zuletzt den weitläufigen Ziegelrodaer Forst.

Der Saaleradweg

Der insgesamt 403 km lange Radweg beginnt im Fichtelgebirge (Bayern), führt u.a. durch Thüringen und Saale-Unstrut (südliches Sachsen-Anhalt) und trifft in Barby nahe der Saalemündung auf den Elberadweg. Ist der Naumburger Dom einmal erreicht, folgt flussabwärts bald Schloss Goseck in Sichtweite oberhalb der Saale. Zum Sonnenobservatorium ist es über den Dolmenradweg ab Leißling nur ein kleiner Abstecher (Achtung: steiler Weg zum Schloss). Auch das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle liegt fast unmittelbar am Saaleradweg. Ab Naumburg kann man zudem über den Unstrutradweg die Arche Nebra erreichen.

Der Elberadweg

Der mittlere Abschnitt des Elberadwegs zwischen Lutherstadt Wittenberg, der Landeshauptstadt Magdeburg und den alten Hansestädten Tangermünde und Havelberg ist etwa 260 km lang. In diesem Abschnitt befindet sich auch das Ringheiligtum Pömmelte. Der Abzweig kurz vor Schönebeck ist ausgeschildert.

Der Unstrutradweg

Beginnend im thüringischen Eichsfeld trifft der Unstrutradweg nach 190 km bei Naumburg auf den Saaleradweg. Auf der letzten Etappe, rund 40 km vor Naumburg, bietet sich der Abstecher zur Arche Nebra an. Der Weg zweigt im Nebraer Ortsteil Wangen ab.

Der Dolmenradweg

Der Dolmenradweg verbindet den Himmelsscheibenradweg in Querfurt mit dem Saaleradweg bei Goseck. Der Radweg beginnt in Querfurt, führt über die Burg Querfurt zum Grab der Dolmengöttin und zur Eichstädter Warte. Danach geht es weiter zum Geiseltalsee. Über Braunsbedra, Schortau und Lunstädt radeln Sie nach Goseck, wo sich das Sonnenobservatorium und das Schloss Goseck befinden. Vorbei am Schloss Goseck führt der Radweg über Lobitzsch zur Fährbrücke nach Leißling. Hier endet der Dolmenradweg. Um den Saaleradweg oder den Unstrutradweg bei Naumburg/Freyburg zu erreichen, empfiehlt es sich, nach dem Abstecher nach Goseck über Dobichau und Großjena zur Unstrut und dann zur Saale zu fahren.

Informationen finden Sie unter
www.saaleradweg.de
www.radweg-unstrut.de oder www.unstrutradweg.de
www.elberadweg.de
http://www.naturfreude-erleben.de/s/RNcB
http://out.ac/RCW4
oder bei den Touristinformationen der Himmelswege-Regionen.

Aktuelles

Der Blick in den Sternenhimmel – das ist ein eindrucksvoller Moment, der die Menschen über Epochen und Kulturen hinweg verbindet. Mit der neuen Sonderschau »Sternensucher – Von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission«, die ab 3. Oktober 2020 zu sehen ist, richtet die Arche Nebra das Augenmerk auf die unendlichen Weiten des Weltalls und nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spektakuläre Reise in die Geschichte der Astronomie.

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