Archäologie in Sachsen-Anhalt

Das Bundesland Sachsen-Anhalt zählt zu den denkmalreichsten Ländern der Bundesrepublik und verfügt über einen außergewöhnlich großen Bestand an archäologischen Kulturdenkmalen aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte. Neben den bekannten Himmelswege-Stationen von Goseck, Langeneichstädt, Nebra und Pömmelte prägen weitere geschätzte 100.000 archäologische Bodendenkmale eine einzigartige Kulturlandschaft, die es zu bewahren und zu schützen gilt.

Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, zu dem auch das Landesmuseum für Vorgeschichte gehört, ist die zentrale Institution für das herausragende archäologische und baugeschichtliche Erbe Sachsen-Anhalts. Seine Hauptaufgaben liegen im Erhalt und Schutz, aber auch in der wissenschaftlichen Dokumentation und Erfassung der sachsen-anhaltinischen Denkmalsubstanz, zu der nicht nur die archäologischen Bodendenkmale, sondern auch etwa 29.000 eindrucksvolle Baudenkmale und 23.000 geschützte Denkmalbereiche zählen. Bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die fünf Welterbestätten oder die zahlreichen Orte der Straße der Romanik zählen zu ihnen. Die archäologische Landschaft weist neben den Himmelswege-Orten zum Beispiel auch unzählige Großsteingräber in der Altmark auf. Sie alle zeugen vom jahrtausendealten kulturellen Reichtum der Regionen dieses Landes.

Aktuelles

An allen Standorten der Himmelswege, die nicht frei zugängig sind, gilt aktuell die 2G-Regel.

Das heißt, dass für den Besuch der Arche Nebra - Die Himmelsscheibe erleben, Informationszentrum zum Gosecker Sonnenobservatorium, das Landesmuseum für Vorgeschichichte in Halle wie auch für das Salzlandmuseum die Vorlage eines Nachweises der vollständigen Impfung oder ein Genesenennachweis (nicht älter als sechs Monate) vorgelegt werden muss.

Davon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

 

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