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Sachsen-Anhalt Tourismus
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An der Saale hellem Strande...



Schloss Goseck
Schloss Goseck

Neben dem jüngst rekonstruierten Sonnenobservatorium hat Goseck dem Besucher aber noch mehr zu bieten. Über dem schönen Saaletal zwischen Naumburg und Weißenfels liegt auf einem Steilhang das Schloss Goseck. Bereits 881 wurde Goseck erstmalig im so genannten ”Hersfelder Zehntverzeichnis” erwähnt. Viele Jahre später, ab 1041 wurde in der Nachbarschaft der Pfalzgrafenburg schließlich ein Benediktinerkloster gebaut. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgelöst und an Adlige verkauft. Diese bauten vor allem im 17. Jahrhundert das Kloster zu einem Schloß um. Im Laufe der Jahre gab es also viele bauliche Veränderungen im Inneren und Äußeren des Schlosses. So wurden beispielsweise 1846 Teile der Mauern neu konstruiert und mit Wein bepflanzt. Diese Veränderungen ermöglichten dem damaligen Schlossbesitzer den romantischen Blick in das idyllische Saaletal.

Das Schloss, welches häufig seine Besitzer wechselte, war nach 1945 eine Schule und Jugendherberge und wurde bei Fördermaßnahmen oft wenig berücksichtigt, so dass dieser wunderschöne Bau lange eher unbeachtet blieb. Als 1997 die Anlage Eigentum der Stiftung "Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt" wurde, begannen viele Sanierungsarbeiten. Für die kommenden Jahre sind weitere Instandsetzungsmaßnahmen geplant um die Bedeutung des Schlosses wieder anschaulich zu machen.
Das "europäische Musik- und Kulturzentrum Schloss Goseck" . In den Gosecker Schlosskonzerten kommen hauptsächlich Liebhaber alter Musik auf ihre Kosten. Diese wunderschönen Konzerte finden weit über die Saale-Unstrut Region hinaus großen Anklang. Des Weiteren entstanden in dem alten Schloss Proberäume, Gästezimmer und eine Schloss-Schenke.

Die mit viel Liebe eingerichtete Heimatstube, in der einst der Kutscher wohnte, bietet seinen Gästen einen Einblick in längst zurückliegende Lebenswelten im Saaletal. Der Gosecker Heimat- und Kulturverein hat zu diesem Zwecke altertümliche Gebrauchsgegenstände und Dokumente ausgestellt. In dem wunderschönen Schlosshof ist ein etwa 180 Jahre alter Gingkobaum zu sehen, der von den vielen Schlossbesuchern immer wieder große Bewunderung findet.

Öffnungszeiten:
Mai - Oktober     
Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
November - April
Dienstag - Sonntag 11 - 16 Uhr

Europäisches Musik- und Kulturzentrum - Schloss Goseck
06667 Schloss Goseck
Tel: 03 44 3 / 28 44 88
Fax:03 44 3 / 28 44 83
briet(at)schlossgoseck.de
www.schlossgoseck.de

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