Mit den Himmelswegen startet eine völlig neue Tourismusroute. Auf den folgenden Unterseiten dieser Rubrik geben wir Ihnen einen genaueren Einblick in das neue Tourismusprojekt von Sachsen-Anhalt. Weiterführend werden Ihnen auch weitere Angebote und Tourismusrouten vorgestellt.
Es gibt viel zu erkunden
Lassen Sie sich entführen auf eine Reise in eine längst vergangen Zeit. Die Himmelswege verbinden vier archäologisch bedeutsame Orte miteinander, die es zu erkunden gibt. Hier wurde archäologische Geschichte geschrieben.
In Halle treffen wir auf den ersten Standort der Himmelswege: das Landesmuseum für Vorgeschichte. Man findet dort imponierende archäologische Sammelwerke Europas. Mit der Schließung im Jahr 2007 beginnen aufwendige Renovierungsarbeiten. Ab 2008 öffnet das Museum im neuen Glanze und wird das dauerhafte Zuhause der Himmelsscheibe von Nebra.
In Nebra, genauer gesagt auf dem Mittelberg bei Wangen, ist der zweite Ort unserer Zeitreise zu finden, denn hier entdeckte man 1999 die frühbronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra. Im Juni 2007 eröffnete am Mittelberg das Besucherzentrum Arche Nebra, das seine Besucher mit aufwendigen Inszenierungen in die Entstehungszeit dieser bedeutenden Bronzescheibe führt.
Nächste Station unserer Entdeckungstour ist der kleine Ort Goseck mit seinem 7000 Jahre alten Sonnenobservatorium. Die rekonstruierte Anlage sowie der sogenannte Infopoint im nahe gelegenen Schloss Goseck ermöglichen einen Einblick in das Leben der Steinzeit. Die Kreisgrabenanlage ist der älteste Monumentalbau mit astronomischer Funktion in Europa.
Der vierte Ort der Reise ist Langeneichstädt mit seinem jungsteinzeitlichen Steinkammergrab und der Replik eines Menhirs mit Richtung, die als Dolmengöttin bekannt ist. Man sagt ihr einen magischen Brauch nach, denn auf den Seiten des Steins sind viele Glättspuren zu finden, die möglicherweise auf häufige Berührungen zurückzuführen sind.
Das Projekt Himmelswege wurde im Jahr 2005 durch das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen. Ausgangspunkt für die Idee, eine archäoastronomische Tourismusroute zu entwickeln, bildete einer der spektakulärsten archäologischen Funde des letzten Jahrhunderts: Die Himmelsscheibe von Nebra -eine 3600 Jahre alte Bronzescheibe mit Himmelsdarstellungen, die Fachwelt und Medien gleichermaßen in Aufregung versetzte.
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